Macht                                  Werkzeug                                                                                                                     Flow des Tanzes
Dr.GASSER AKADEMIE F   L     O   W
Pädagogik > Fliess-Paradigma
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1. Ja zu...! 2. zentrale Philosophie 3. Ziel 4. Zweck 5. Vitale Werkzeuge 6. Weitreichende Spezialität 7. Die Spezialität ist gut, um... 7.1 ... und bringt Innovation
Das Fliess-Paradigma
U r s p r u n g s - e r s o n a l e E b e n e subjektiv Humanität S a c h - E b e n e Funktionalität objektiv Innen- welt Aussen- welt welt Ressourcivität / Generativität  trajektiv  Fakten Sein Gefühle Erleben p Vitalitäts- Ebene Energie Schwung
                        Die Wirklichkeit                         besteht letztlich    aus Energie               &         Bewusstsein,  aus Vitalität                                      &   Licht.    Das Weltbild                                     des ange-                     brochenen  Zeitalters                              nennen wir                    Ressourcives Weltbild  oder Weltbild der Weite. Die Darstellung   erfolgt als dreistufige        Pyramide der Wirklichkeit >>
Frage: Kann man die Flow-Praxis erst ausüben, wenn man das Weltbild gewechselt hat? Flow-Experte: Nein, und doch...                                                                   >> .pdf Frage: Wer braucht das neue Weltbild? ...
                Kraft / Macht Betroffenheit     Flow
Der zweite Charakterzug, den wir nennen, um die Weltbilder zu definieren, ist die Frage der Energie.  Im Funktionalen / Faktischen Weltbild  wird die Energie verstanden als verschiedene Formen von Kräften. Die Physik kennt vier grundlegende und Kräfte: Schwerkraft, elektro-magnetische Kraft, starke Wechselwirkung und schwache Wechselwirkung. Die Gesetze, nach denen die Kräfte wirken, bestimmen das Funktionieren der Welt (Fallgesetze, Gesetz der Lichtgeschwindigkeit, Gesetz von der Verwandlung von Masse in Energie, ...). Im sozialen Zusammenspiel von Menschen nennt sich der Grundzug des zwischenmenschliches Einflusses: die Macht. Im Humanistischen Weltbild gibt es die psychischen Kräfte  (Emotionen, Gedanken, Impulse) und als Besonderheit die Betroffenheiten. Eine Person, die sich ärgert ist betroffen, ebenso derjenige, der hungert. Diese Betroffenheiten variieren nach Intensität und Dauer. Starke Betroffenheit motiviert mehr als schwache. Wer grossen Hunger hat, wird sich vermehrt um Arbeit umtun, damit er zu Geld oder Essen kommt. Er wird sich solange anstrengen, bis er Essen erhält. Die Kräfte sind Werkzeuge der Betroffenheiten. Im Ressourciven Weltbild ist es der Flow, der den grund- legenden Charakterzug ausmacht. Der Flow ist der un- gehemmte Zufluss von Wirklichkeit, von Vitalität. Das Dao de jing nennt es das “DE”. Wir nennen es “den Schwung”. Wo der Schwung vorhanden ist, braucht es keine Motiva- tion. Motivation, welche im humanistischen Denken eine zentrale Aufgabe jeder Führung und Erziehung ist, ist im ressourciven Vorgehen eine automatische Folge des Schwungs. Wo Flow fliesst entsteht die Lust, meisterlich zu handeln. Dort entsteht Grösse und Hingabe. Deshalb ist es im ressourciven Vorgehen grundlegend, dafür zu sorgen, dass Flow nicht versiegt und in der Arbeit mit Betroffenheiten und Kräften, die beides Werkzeuge des Flow sind, sich adäquat inkarnieren kann. Das ganze Zusammenwirken von Kräften, Betroffenheiten und dem Schwung (Swing) des Flow nennt sich Fliesswerk.  Das was in Soziologie oder Biologie ein systemischer Zusammenhang ist, ist im ressourciven Handeln eines der Werkzeuge des Fliesswerkes.  (siehe Flow >>)
Das Fliessparadigma ist der bestimmen- de Grundzug für das Weltbild des ange- brochenen, neuen Zeitalters. In der Darstellung unseres Anliegens, das wir mit der Webseite verfolgen, bildet das Fliessparadigma den Endpunkt 15. Die Punkte unseres Anliegens sind:
8. Angebote für freien Besuch (Kurse-Ausbildung) 9. Angebote für Weiterbildung 10. Angebote für Ausbildung (Meisterkurse) 11. Beratung 12. Flow-Führung und Flow-Kommunikation 13. Meisterschaft durch Leichtigkeit 14. Ressourcive Pädagogik 15. Stratagemik mit Vorderlist 16. Das Fliessparadigma
Funktional: die feste Ordnung ist die Grundlage dafür, dass die Welt zusammenhält. Humanistisch / demokratisch: Die systemische Ver- netzung bringt die verschiedenen Anliegen von Natur und Mensch zusammen. Ressourciv: Das Fliesswerk macht, dass Dinge und Natur, Mensch und Lebensintensität hoch-präsent wirklich sind oder nur schwach an der Wirklich- keit Teil haben.
das Fliessparadigma als zentrales Element Des Ressourcive Weltbild  enthält
Es gibt viele Eigenheiten, die die Weltbilder charakteri- sieren. Wir erwähnen zwei davon: die Frage der Substanz und die Frage der Energie. Im Faktischen Weltbild, auch das funktionale Weltbild genannt (Funktionalität) gibt es Dinge. Diese haben eine Eigenständigkeit, sie sind Substanzen. Die Substanzen haben Eigenschaften, Tätigkeiten und Beziehungen zu anderen Dingen. Diese Beziehungen bestehen zwischen den Dingen. Heutige Naturwissenschaftler und Wirt- schaftsleute arbeiten mit diesem Weltbild. Die Kaufleute leben geradezu davon, dass sie Lebensmittel als Güter, als Dinge, als Substanzen, transportieren können. Im Humanistischen Weltbild gibt es keine Substanzen, dort zählt das autonome Subjekt, das Selbst. Das Selbst ist ein Selbstverhältnis, das sich zu sich selbst verhält (Kierkegaard). Es ist keine Substanz, die in sich besteht, sondern ein Verhältnis zur Tatsache des Seins. Und dieses Verhältnis schafft die Tatsache des Seins. Das ist schon eine rechte Dosis von Paradoxie. Im Ressourciven Weltbild gibt es primär weder Substanzen noch Selbst, sondern den Ursprung (exi- stentiale Ressource) von dem, was Wirklichkeit ist und schafft. Im ressourciven Verständnis zählt nicht, was einer leistet oder ist, sondern was daraus entsteht. Ein begabter Schüler, der in der Leistung sehr gut ist, aber nichts dafür tut, ist eben auch einer, der nichts aus seiner Begabung macht. Er lässt sein Potential verludern und ist damit vom ressourciven Standpunkt aus völlig ungenügend.  Ein Schüler, der in der Leistung schlecht ist, aber an sich arbeitet, sich für das Fortkommen einsetzt und alles mögliche Unternimmt, damit die niedere Begabung vieles und grosses leisten kann, ist, vom ressourciven Standpunkt aus, nicht schlecht, sondern ein sehr guter Schüler. Das heisst nicht, dass Leistung im ressourciven Weltbild nicht zählt. Leistung ist wichtig und für das Fortkommen in der materiellen Welt zentral. Leistung ist aber nicht der Haupt-Weg der Lebensführung, oder der Grundlegende Fixpunkt, sondern ein Werkzeug. Ein Werkzeug, das geschickt und vor allem vorderlistig (weise) eingesetzt zu werden  hat.