● Die neue Zeit, braucht neue
Formen von Führung und
Kommunikation. Es ist angezeigt,
diese auch auch in der Pädagogik zu
nutzen.
● Das heutige Schulwesen ist
ausgezeichnet entwickelt. Die inhalt-
lichen und fachlichen Aspekte sehr
gut organisiert und abgedeckt. Di-
daktisch finden sich eine Unmenge
von sehr guten Materialien, Metho-
den und Lehr-Lern-Formen.
● Der typisch pädagogische Aspekt -
das heisst die Lebenswirklichkeit, die
Zukunftstauglichkeit und die Werte-
skala umzusetzen und und die
Anliegen aller beteiligten Gruppen zu
synchronisieren - diese Aufgabe wird
immer wichtiger und braucht immer
mehr Zusatzpersonal: Schulpsycho-
logen, Sozialarbeiter, Heilpädago-
gen, Sozialpädagogen, Lehrercoa-
ching, Spezialklassen, Sonderför-
derungen.
● Die Theorien und Methoden der
traditionellen und humanistischen
Linie werden nicht weggelegt,
sondern als Werkzeuge genutzt. Für
sachliche, objektive Anliegen sind
Bewertung, Leistung und Standardi-
sierung wichtig. Für persönliche,
individuelle Anliegen sind Wertschät-
zung, Personalisierung und die
Berücksichtigung der Bedürfnisse
des Einzelnen wesentlich.
● Für die Erzeugung, Intensivierung
der Lebenswirklichkeit sind Energie-
”Management”, Ressourcierung und
Ausrichtung an die wirkliche Grösse
das Grundlegende.
Umdenken:
von (Nutz-)Ressourcen
zu
(existentialen) ExSourcen
:-)
● Statt Schuld auf der Gefühlsebene abzuhandeln die
Wahrnehmung dessen entfalten, was “zu meinem
Wesen passt”
● Zugleich die Heranwachsenden fähig machen, dass
sie umfassende Verantwortung übernehmen können
und jenen Stolz entwickeln, der bei Misserfolg oder
Fehlern für die Wieder-Gutmachung voll und ganz
einsteht und dadurch fähig wird, Schuld zu erkennen
und dazu zu stehen
● Widerstand nicht als Verweigerung, sondern als
Angebot sehen
● Motivation nicht länger als notwendige Aufgabe zu
sehen, sondern erkennen, dass sie eine schlechte
Kompensation ist: Wecken der Lust, statt bodenloses
Verschaffen von Motivation
● Die Entwicklung der Fähigkeiten und der
Persönlichkeit auf die Basis der eigenen Grösse stellen
● Autonomie nicht nur fordern, sondern in pfiffiger
Geduld, schritt für Schritt, Details für Detail
herauszuarbeiten
● Die grossartige Lebenspraxis nicht als Zusatzthema
der Lebenskunde sehen, sondern als zentrales Anliegen
der Pädagogik überhaupt.
● Das Paradox von “Anpassung und Rebellion” nicht als
Problem sehen, das zu lösen ist, sondern als Atelier für
Stratageme.
● Wir finden uns pädagogisch in der klassischen
Situation des Paradigmen-Wechsels. Die neue
Zeit mit neuen Ansprüchen und gewandelten
Selbstverständlichkeiten ist da, die Paradigma der
alten Zeit reichen nicht mehr. Also versucht das
etablierte Denken und die gewohnte Praxis, mit
Hilfshypothesen und Hilfsmassnahmen das
System des bisherigen Denkens zu retten
● Die Ressourcive Pädagogik arbeitet
hingegen mit dem Fliess-Paradigma
der neuen Zeit.
● Für den Übergang bietet die ressourcive
Philosophie gut strukturierte Denkmodelle und
Denkmuster
● Sie bietet Hilfen und Support, um den
Denkwandel in Gang zu setzen
● Es gibt Meisterkurse für jene VertreterInnen
des alten Paradigmas, die sich mit dem neuen
pädagogischen Menschenbild vertraut machen
wollen
● Es besteht ein Ausbildungsgang, um
professionell den neuen Umgang zu erlern-
nen, erfahren und zu entfalten. Denn
eigentlich ist das neue Paradigma ein
Ent-Faltung dessen, was jeder und jede von uns
schon als Anliegen des Herzens in sich trägt
● Um spirituelle Richtungen wie Daoismus,
initiatische Praktiken, die inneren Wege oder den
Pfad des höheren Selbst (Buddhismus, der Weg
des stillen Pfades) in die konkrete erzieherische
und generationenbildende Praxis einzubringen,
eignet sich der ressourcive Weg ausgezeichnet.
● Um die Anliegen der transpersonale Psychologie
und der holotropen Erfahrungsbereiche auch in den
“kleinen Alltag” der pädagogischen Entwicklung
umzusetzen, stellt die Flow-Praxis viele ausgefeilte
Werkzeuge zur Verfügung.
Beispiele, wo ressourcive Pädagogik
mit ihrer Flow - Praxis günstig wirkt
Wozu Ressourcive Pädagogik und ihre Flow-Praxis?
Neue Zeit, neues Vorgehen Paradigmen-Wechsel Bisherige Methoden als Werkzeuge
Auch spirituelle
Lebensformen
● Anerkennung geben, statt Lob und Strafe zu praktizieren
● Tropik statt nur Methodik und Didaktik, Organisatorik und
Pragmatik
● Tun und Erleben formen, nicht nur durch Liefern und Pflege von
Bequemlichkeit und Zufriedenheit, sondern durch Navigation
● Die Gewaltfreiheit weiter führen zur effizienten Sanftheit
● Führen nicht nur durch Machen und Anordnen praktizieren,
sondern das Machen zum dynamischen Lassen formen
● Das kleine Detail präzise mit dem Geist des grossen Ganzen
verbinden, und dies erreichen mit Prozepten, die für solche
Gelegenheiten stärker sind als Rezepte
● Die Kunst des Flüsterns konsequent praktizieren, in
alltäglichen wie in Grenzsituationen.
Von der Macht
des Machens
zur sanften Wucht
das Lassens
Von der Theorie
zum
unbedingten Ergriffensein
durch Lebendigkeit
Von der sicheren Planung
zur Vorderlist -
die Handhabe bei
kniffligen Angelegenheiten
und unlösbaren
Rätseln