Dr.GASSER AKADEMIE F   L     O   W
A N W E I    ●   “Da  musst Du durch! Es gibt keine andere Wahl! (absolut)                  ●  “Ich will Dich in diesem Aufzug nicht sehen!” (Macht)   ●  ●  “Sage nie, das kann ich nicht. Du kannst alles,      	 will’s die Pflicht!”. Das kann traditionell (sozial-morali-            sche Pflicht) sein oder mythisch (absolute Pflicht)  S U N G  ●  “Es ist für Dich, also schau zu Dir und setz Dich für Dich        ein” (humanistisch, ermunternd)      ●  “Ja, das steht Dir gut. Deine Zukunft braucht’s.            Schauen wir, wie Deine Anliegen und Deine Zukunft      	zusammen kommen” (Du und die Kraft der Zukunft) K R I      ●   “Das ist ganz falsch!“ (Es ist absolut so, magisch)                  ●  “Das hast Du wieder mal ganz falsch gemacht!” (Macht. Den Anderen niedermachen, klein machen) T I K  ●  “Verzeih, aber Ich persönlich finde es falsch, was Du       gemacht hast” (Ich-Botschaft, aber Energie-raubend)      ●  “Das ist dumm gelaufen. Fast tragisch. Schauen wir,  	was die Lehre daraus ist” (ressourcierend)  L O      ●   “Das ist unwiderlegbar gut!” (absolutes Lob)                  ●  “Du hast alle Anforderungen gut erfüllt (normatives Lob - wertend)  B  ●  “Ich finde Dich gut, wie Du das gemacht hast!”       (emotional-persönliches Lob, bestätigend)      ●  “Dein hoher Einsatz kommt Dir endlich zu gute” (Anerkennung) Wer in pädagogischer oder kommunikativer Weise Einfluss nimmt, hat die Auswahl, es auf magische, traditionelle, humanistische oder ressourcive Weise zu tun. Hier Beispiele dazu. 83 Pädagogik > 4 Weltbilder 6/6 > Wer sind wir? - Beispiele Die Grundmuster bestimmen WER wir sind, und wie wir MACHT einsetzen sowie Beispiele  für Kommunikation / Pädagogik Führung und Kommunikation können nach jeder der vier kulturellen Grosslinien praktiziert werden. Diese Grosslinien stellen die Muster dar, wie Menschen mit Menschen, Sachen und Natur  umgehen.  Die folgende Darstellung zeigt die Weltbildlinien im Verhältnis zu folgenden vier Fragen:  - Von welchem Typus ist die Abhängigkeit? - Als Wer gilt die Einzelperson? - Wie wird die Machtform gestaltet? - Für welchen Bereich gelten die herrschenden Werte?  traditionell magisch  humanistisch  ressourciv / Flow   Selbstbestimmung, meine Gruppe, die Menschheit. Antastbare Anderwelten      Subjekt-Subjekt Gemeinschaft    Ich bin durch Du und Du durch mich. Wir sind eine grosse Gemeinschaft     Autonomie gewaltfrei  Diskurs   unbesitzbarer Selbstbesitz, Partner. Ziel: Autarkie durch Produktivität und Technologie     Selbst- und Gleichberechtigung von allen Menschen. Innenwelt, Erleben     Mensch-Technologie (Roboter)-dritte Akteure (Institutionen), unantastbare Macht     Subjekt-Objekt Gesellschaft Kultur-”Produzent”     Ich bin durch Mitmachen und ich bin ein Er *. Wir sind ein Klassen-Staat. Die Anderen = “SIE-dort” oder “DIE-dort”    Macht  Gewalt, Krieg  Besitzer    sich besitzen lassen  sich sträuben. Auflehnung      Status zwischen Menschen (gültig im menschlichen Bereich), Welt des Machbaren (Werkzeuge), Agrarwirtschaft * Der König von Preussen, Friedrich II  (”der Grosse”, 1712-1786)    zum Untertan: “Sage er mir, was er möchte”    traditionell (absolutistisch)      magisch  (bedingungslos) humanistisch   (persönlich)        ressourciv       (mit Flow) Wir vergleichen die 4 Weltbildlinien unter dem Fokus von WER und MACHT, und geben Beispiele für den Bereich der Pädagogik und  Kommunikation 1. Abhängigkeit von   Natur, Schicksal über Leben und Tod, Familie, unantastbare Übernatur     2. Mensch =  Wer? Objekt  Familie  Clan 2.1 Wir = ?     Ich bin Wir und durch DICH, oh Himmel. Wir sind zwischen Himmel &Erde. Gewährt & geworfen werden 3. Machtform des Täters   Macht, Gewalt, Krieg, absolut Setzendes  3.1 Machtform des Opfers   Unterordnung; sträuben nützt nichts, sondern bringt Verdammnis 4. Reichweite der Geltung universal (gültig im ganzen Kosmos), Welt des gegebenen Hier und Jetzt, Jäger, Sammler, Migration  Unabhängigkeit durch Hingabe, Ergreifen der Transformation. Sich ganz Anders antasten lassen   Trajekt      Generationen   Ich bin mehr; ich bin durch über-mich-hinaus. Wir sind gross durch Lebendigkeit     Ohnmacht, Resonanz  Übergabe an den Flow, den Grund der Lebendigkeit   Besitzlosigkeit als Weg zum vitalen Grund (”ledig” werden: Eckhart)   radial, je-da-immer, jenseits von allgemein und nur-dies. Welt des Urgrundes, des Lassens
<  5/6 Pädagogik Intro  >> ....